OJC – feinhörig

Offensive Junger Christen

Warum lässt Gott mein Leid zu?

Ein Gespräch über schwierige Fragen und wie man damit umgeht

16.09.2026 26 min

Zusammenfassung & Show Notes

Silas Wolfsberger spricht in dieser Folge von feinhörig mit Friederike Hack über Apologetik. Apologetik wird oft mit hitzigen Debatten und intellektuellem Schlagabtausch assoziiert. Laut Friederike geht es häufig um die großen Fragen des Lebens und des Glaubens:
⁃ Wie relevant ist die Auferstehung? Wie glaubhaft?
⁃ Warum lässt Gott Leid zu? Vor allem, warum lässt er mein Leid zu?

Friederike gibt Tipps, wie man in solchen Gesprächen agieren kann und ermutigt Christen dazu, von ihrer Hoffnung Zeugnis abzulegen, wie Jesus im Hier und Jetzt das eigene Leben verändert. Sprachfähig heißt nicht, alles zu wissen oder auf alles eine gute Antwort zu haben. Das gebe nur ein unrealistisches Bild von Christen ab. Überzeugend sei vielmehr, Menschen mit Liebe zu begegnen, gute Fragen zu stellen und durch Zuhören auch den eigenen Horizont zu erweitern.

Friederike Hack ist Referentin des Pontes Instituts für Wissenschaft, Kultur und Glaube, das in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig ist. Das Pontes Institut will Brücken bauen zwischen Denken und Glauben in ganz verschiedenen Bereichen: Unis, mit Jugendlichen,  im Digitalen Bereich und auch der Wirtschaft und Politik. Pontes fasziniert, was der christliche Glaube für Antworten auf die großen existenziellen Fragen unserer Zeit hat, und möchte damit in den Dialog treten.

Friederike hat in Leipzig und Berlin Altorientalistik studiert. Derzeit studiert sie neben ihrer Anstellung beim Pontes Institut berufsbegleitend Theologie im Masterstudiengang. Beim Pontes Institut hält sie als Referentin Vorträge und steht im Dialog über die Tragfähigkeit und Relevanz des christlichen Glaubens. Darüber hinaus ist sie als Social Media Managerin tätig.

Wer mehr über Apologetik und gute Glaubensgespräche lesen möchte, dem sei der Text: Sei keine So-da-Brücke! Apologetik braucht Begegnung von Hanns Wolfsberger empfohlen!

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Die Offensive Junger Christen – OJC e.V. ist eine ökumenische Kommunität innerhalb der Ev. Kirche, die sich für eine Erneuerung in Kirche und Gesellschaft einsetzt.

Transkript

Herzlich willkommen bei Feinhörig, dem Podcast für Glaube, Gemeinschaft und Gesellschaft. Ich bin Silas Wolfsberger und in dieser Folge überspringe ich mit meinem Gast mal die Gemeinschaft. Wir hüpfen direkt mit dem Glauben in die Gesellschaft. Es geht nämlich um Apologetik. Um rauszukriegen, was das eigentlich genau ist, worauf es dabei ankommt und was Apologetik mit uns zu tun hat, habe ich mit Friederike Hack gesprochen. Sie ist Mitarbeiterin am Pontes-Institut und hat einen Seminartag für junge Menschen in der OJC gehalten. Am Morgen davor hat sie mir erzählt, was sie tut und wofür sie sich einsetzt. Viel Freude beim Hören. Hallo liebe Friederike. Hallo. Ich freue mich sehr, mit dir reden zu können. Ich bin ebenfalls sehr froh, heute hier zu sein. Ich bin auch sehr gespannt auf den Tag, der vor uns liegt. Du machst heute einen Seminartag bei uns. Vielleicht sagst du mir erstmal ein bisschen, wer bist du, was machst du, bei wem arbeitest du? Ich bin Friederike Hack, wohne in Berlin. Ich bin Referentin des Pontes-Instituts für Wissenschaft, Kultur und Glaube. Wir sind ein Team von ReferentInnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Und wir wollen so Brücken bauen zwischen Glauben und Denken, deswegen Pontes, das heißt Brücken auf Latein. Und es tun wir in ganz unterschiedlichen Kontexten. Zum einen machen wir Vorträge, da werden eingeladen zu Vorträgen an Unis, in Gemeinden, wo wir über die Relevanz und über die Schönheit des christlichen Glaubens sprechen, mit Menschen ganz unterschiedlicher Weltanschauungen, also Veranstaltungen, wo Leute auch ihre Freunde mitbringen können und wo es danach auch immer Zeit gibt, Fragen zu stellen. Wir machen eben auch Schulungsveranstaltungen, so wie wir das heute bei der OJC machen, wo wir mit Menschen oder mit Leuten im Gespräch sind, darüber, wie man auch gut über den Glauben sprechen kann. Wir sind auch digital unterwegs, bieten Online-Formate an, auf Social Media haben auch eine Online-Akademie, wo man selber für sich auch lernen kann, wie man sprachfähig wird im Glauben. Genau, und jetzt noch privat zu mir. Ich habe ursprünglich Altorientalistik studiert, also Geschichte und Kultur des Alten Orients. Habe dann ein paar Jahre in der Kulturbranche gearbeitet und dann auch noch fünf Jahre mit Studierenden. Genau, bin jetzt seit anderthalb Jahren bei Pontus. Mache aber berufsbegleitend gerade noch einen Theologie-Master fertig. Genau, habe wieder angefangen zu studieren vor drei Jahren. Und sonst wohne ich in Berlin, bin verheiratet, freue mich tatsächlich immer wieder mit Leuten im Gespräch zu sein und bin da total gerne unterwegs. Ihr habt ja ein bisschen auch wissenschaftlich unterschiedliche Schwerpunkte bei Pontes. Was ist da deiner? Genau, ich bin ja Geisteswissenschaftlerin. Das heißt, so naturwissenschaftliche Themen, Schöpfung und Evolution, das ist natürlich was, wo ich jetzt nicht Expertin bin, weil ich da nicht aus der Wissenschaft komme und merke auch immer wieder, dass es da auch andere Arten gibt, über diese Themen nachzudenken. Generell liegen mir theologische Themen natürlich sehr nahe. Wie relevant ist die Auferstehung? Wie glaubwürdig ist die Auferstehung oder die Bibel? Solche Themen sind mir als Geisteswissenschaftlerin oder auch als Geschichtswissenschaftlerin natürlich irgendwie näher. Und ganz persönlich bin ich sehr interessiert an gesellschaftlichen Themen. Fragen wie nach dem Leben, nach Gerechtigkeit. Was hält die Gesellschaft zusammen? Was für eine Stellung nimmt da auch der Glaube ein? Lass uns gerne ein bisschen zu dem Thema kommen, um das es auch heute gehen wird, nämlich Apologetik. Erzähl erstmal, was ist das denn eigentlich? Genau, Apologetik tatsächlich ist ein Begriff, der in der Bibel vorkommt. Und zwar Apologia, griechisch, das bedeutet eigentlich so Rechtschaffenheit ablegen. Das ist ein Begriff, der aus der griechischen Rechtsprechung kommt, aus so Verteidigungsreden, wie wir es vielleicht von Platon oder so kennen. Und tatsächlich gibt es einen Vers in der Bibel, wo dieses Wort Apologia auch vorkommt. Und das ist aus 1. Petrus 3,15. Da sagt der Autor, heiligt aber den Herrn Christus in eurem Herzen. Seid alle Zeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft, also Apologia fordert, über die Hoffnung, die in euch ist. Und das mit Sanftmut und Ehrfurcht und habt ein gutes Gewissen, damit die, die euch verleumden, zu Schande werden und so weiter. Genau, also da kommt dieser Begriff Apologia vor, Rechenschaft ablegen. Und Apologetik bedeutet also eigentlich, das ist so ein Bereich der Theologie, worum es darum geht, über die Begründung und die Wahrheit des christlichen Glaubens zu sprechen. Vielleicht assoziieren da jetzt viele so ein bisschen Streitgespräche, große Debatten damit, wo man sich da wirklich so Argumente an den Kopf haut. Aber genau, ich würde Apologetik tatsächlich nochmal ein bisschen weiter fassen und nicht nur so diesen ganzen Verteidigungsaspekt in den Blick nehmen, sondern gerade wenn man von diesem Vers her kommt, sagen, es geht da eigentlich auch um Hoffnungskommunikation. Und um Sprachfähigkeit und dass wir auf andere Menschen zugehen, die Fragen stellen. Weil in dem Vers heißt es ja, wir sollen alle Zeit bereit sein, über die Hoffnung zu reden, die in uns ist. Also die Hoffnung, die wir selber verstanden haben, wenn Menschen uns Fragen stellen. Das heißt, eigentlich ist Apologetik jetzt nicht so was, was so ein paar wirklich richtig harte Theologen können müssen, sondern eigentlich ist es was, was eigentlich uns alle betrifft. Nämlich, dass wir die Hoffnung des christlichen Glaubens verstehen. Und dass wir, wenn wir in unserem alltäglichen Leben mit Fragen konfrontiert sind, dass wir darüber sprechen können, was das Gute und was das Schöne des christlichen Glaubens ist und was wir eigentlich glauben. Und deswegen würde ich sagen, Apologetik ist wirklich so der Bereich, wo wir uns einmal mit unseren Fragen selber beschäftigen, aber wo wir uns auch auf andere Leute einstellen können, damit wir fähig sind, gut auf Fragen zu antworten, gut mit Menschen im Gespräch zu sein und vor allem das Gute an der guten Nachricht, das Evangelium weitergeben zu können. Was sind das für Menschen, denen du in solchen Gesprächen begegnest? Das sind alle möglichen. Ich habe ja eben gesagt, dass es uns eigentlich alle betrifft, wie wir alle im Alltag immer wieder mit Menschen im Gespräch sind. Also das sind von meiner Physiotherapeutin über Menschen, denen ich im Alltag in der Bahn oder so begegne. Vielleicht auch jetzt auch im beruflichen Kontext, jetzt ganz bei mir persönlich, wenn ich irgendwie einen Vortrag irgendwo halte. Aber auch Freunde oder Freundinnen, die noch nicht im Glauben unterwegs sind, die einfach Fragen stellen darüber, was denn das jetzt überhaupt bei mir für einen Unterschied macht. Dieser Begriff Hoffnungskommunikation fasziniert mich jetzt irgendwie. Kannst du da nochmal ein bisschen sagen, wie sieht es aus? Was ist daran das, was uns alle betrifft? Naja, genau. Also Evangelium bedeutet eigentlich ja, eu heißt gut und angeloss ist ja der Bote. Eigentlich, wenn wir an das Evangelium glauben, glauben wir an eine gute, an eine frohe Nachricht. Und das ist ja, glaube ich, so wirklich die relevante Frage. Was ist denn das Gute und das Schöne und das Hoffnungsvolle an dem Glauben an Jesus? Also nicht nur ganz persönlich, Jesus erlöst mich und ich darf irgendwann irgendwie bei ihm sein, sondern was macht es denn wirklich in unserem Alltag mit den Fragen, mit denen ich gerade unterwegs bin? was macht denn das Evangelium, die Nachricht, dass Jesus die Welt erlöst hat, was macht es denn für einen Unterschied? Und ich glaube, das ist wirklich eigentlich so die Kernfrage, wenn Jesus sagt, sein Reich ist jetzt ja schon da, wo wir das mal durchbuchstabieren können für die Fragen, die die Menschen um uns haben. Die Frage, was macht mein Leben eigentlich für einen Sinn? Wo gehe ich eigentlich hin? Was hält mich, wenn ich irgendwie mit Leid oder mit schwierigen Situationen konfrontiert bin? Und dann zu fragen, ja, was ist denn das Gute an der guten Nachricht? Was macht es denn wirklich für einen Unterschied? Was ist denn die Hoffnung, die schöne, die große Zukunftsvision, die Gott uns gibt in Bezug auf diese Situation? Und ich glaube, das ist vielleicht auch so eine Grundlektion der Apologetik, wirklich zu fragen, wenn jetzt mir jemand gegenüberstellt und stellt mir eine schwierige Frage, dann geht es jetzt in erster Linie nicht darum, einfach nur die richtige Antwort darauf zu geben, die fachlich richtige Antwort, sondern zu fragen, was ist denn das Gute an der guten Nachricht für die Person, die jetzt vor mir steht? Was würde das Evangelium bei dieser Person für einen Unterschied machen? Ich frage mal ganz frech nach, ist das nicht total manipulativ? Nee, also wir sind ja im Gespräch mit Menschen. Also manipulativ wäre, wenn ich jetzt irgendwie psychologische Mittel nutze, um eine Person dazu zu bringen, was zu glauben, was sie eigentlich gar nicht glauben möchte. Aber ich denke, wenn wir im Gespräch sind und uns auf Augenhöhe begeben mit jemandem, wenn eine Person uns ehrlich fragt und ich mich darauf einlasse und aus meiner Perspektive sage, was ich denke, was ich selber erlebt habe, wovon ich überzeugt bin, dass es wahr ist und da gut argumentiere, dann ist es ja etwas, was ich einer Person anbiete. Und ich denke, dass wir da jeder ganz persönlich mit der Geschichte, die wir selber mit Gott erlebt haben, dass wir da ganz schön viel zu erzählen haben. Und natürlich darf man eine andere Person nicht manipulieren und dazu zu bringen, was zu tun, was sie nicht machen möchte. Aber dass wir im Dialog mit Menschen sind, ich glaube, das ist eigentlich was Gutes und was wir auch irgendwie vielleicht auch an manchen Punkten vielleicht ein bisschen zu wenig machen, dass wir uns miteinander auseinandersetzen. Dass wir jemandem eine Position anbieten, heißt, dass wir auch kritisch hinterfragt werden dürfen und dass wir da natürlich offen sind, dass Leute auch dann Rückfragen stellen. Das ist dann der Rechenschaftsanteil. Genau, und ich glaube, es ist auch total wichtig, dass wir uns da auch immer wieder hinterfragen lassen und dass wir nicht irgendwie einfach uns ein schönes Bild von der Zukunft oder von der Welt bauen, sondern meine Erfahrung ist, dass gerade im Gespräch mit Menschen, die anders denken, dass es mich eigentlich auch immer total weiterbringt. Nochmal zu den Fragen, die da gestellt werden. Du hast jetzt diese sehr großen Fragen unserer Generation, glaube ich, auch ein bisschen zusammengefasst. Werden die auch so gestellt oder sind die irgendwie anders verpackt? Was für Fragen begegnen dir da? Ja, also das ist eine gute Frage. Oft werden solche großen Fragen eigentlich erst so im Verlauf gestellt. Also es kommt eigentlich nie eine Person auf mich zu, die jetzt sagt, so ich habe jetzt mal eine Frage, was ist denn der Sinn des Lebens? Oder was macht uns als Menschen eigentlich aus? Sondern meistens kommt man von einem konkreten Thema, was eine Person eigentlich beschäftigt. Und im Verlauf merkt man, okay, da steht eigentlich was anderes dahinter. Da steht eigentlich was dahinter, dass eine Person eigentlich sich wirklich diese große Frage stellt, die große Frage nach dem Leben, was eigentlich dem Leben Halt gibt. Und dass man dann eigentlich so ein bisschen da auch mit einer Person, dass man im Gespräch ist und in so einem Prozess ist und dann eigentlich irgendwann merkt, okay, es gibt diese Frage hinter der Frage. Vielleicht ganz konkret, ich hatte einmal auch mit einer Freundin ein Gespräch, die hat mir irgendwie von so einer Beziehungsgeschichte erzählt. Und sie ging dann immer weiter und ich habe dann auch irgendwie Fragen gestellt. Genau, sie hatte sich irgendwie, hatte sich glaube ich in jemanden verliebt und hatte dann irgendwie ganz großen Herzschmerz. haben wir immer weiter geredet und irgendwann habe ich sie gefragt, warum ist dir der Liebe so wichtig? Und dann hat sie wirklich so gesagt, das ist so das, warum sie sich so daran festkrallt und warum sie so zerrüttet, das ist wirklich so, das ist das, worauf ihr ganzes Leben ausgerichtet ist. Und dann war irgendwie der Punkt im Gespräch, dass sie dann wirklich mich zurückgefragt hat, aber was ist denn dein Sinn des Lebens? Also es war eigentlich, haben wir ganz woanders gestartet, aber eigentlich das Thema, woran sie sich so festgekrallt hat, da stand eigentlich was anderes dahinter. Und am Ende haben wir wirklich ein Gespräch über Gott und über den Glauben geführt und wir kamen eigentlich von was ganz anderem her. Und ich glaube, das ist oft meine Erfahrung, dass man, wenn man richtig zuhört, wenn man gute Fragen stellt, wenn man sich auf eine Person einlässt und wirklich auch überlegt, was beschäftigt die Person, da vielleicht sich mit der Person auf den Weg macht, dass man dann beide an einem ganz anderen Ort irgendwie ankommt. Aber deswegen ganz so diese großen Fragen, die stehen jetzt nicht an aller der ersten Stelle, aber das, was Leute beschäftigt, da sprodelt meistens was unter der Oberfläche so. Gibt es da Themen in solchen Gesprächen, wo du das Gefühl hast, oh je, das in die Richtung wollte ich jetzt eigentlich nicht, weil da dann auch Fragen kommen, die einfach sehr schwierig zu beantworten sind. Gibt es da irgendwelche Themenbereiche, wo du auch sagst, vielleicht da ist es gar nicht so leicht, als Christ eine Antwort drauf zu geben? Also wie gesagt, es geht nicht darum, dass wir immer eine richtige Antwort parat haben und deswegen sind alle Fragen gut und alle Fragen sind richtig und auf jedes Gespräch kann und sollte man sich einlassen und mit einer Person unterwegs sein und ich glaube, Ehrlichkeit gibt auch oft, glaube ich, ein besseres Bild vom Glauben ab, als wenn man jetzt irgendwie versucht, was zu faken und irgendwie eine Antwort aus dem Hut zu zaubern, die gar nicht trägt. Zu sagen, boah, die Frage kann ich echt nicht beantworten oder das finde ich total schwierig, da drauf zu antworten. Das würde ich, glaube ich, grundsätzlich sagen. Deswegen würde ich jetzt keiner Frage so aus dem Weg gehen. Ich merke aber, dass zum Beispiel alle Fragen, wo eine persönliche Betroffenheit da ist. Also wenn jetzt eine Person die Frage nach dem Leid stellt, warum lässt Gott Leid zu oder warum heilt Gott nicht alle Menschen? Da steht meistens eine persönliche Betroffenheit dahinter und da finde ich es unfassbar schwer, einer Person gut zu begegnen. Weil die Leitfrage, ganz ehrlich gesagt, natürlich gibt es da so ein paar Antwortansätze, aber die Leitfrage, da brechen sich Theologen seit 2000 oder sogar noch länger, Hiob, seit Menschengedenken, da brechen sich die Menschen den Kopf darüber. Ich habe da auch keine endgültige Antwort. Und wenn dann auch noch zusätzlich eine Person mir gegenübersteht, die einfach wirklich ganz persönlich betroffen ist, die nicht fragt, warum lässt Gott das Leid in der Welt zu, sondern warum lässt Gott mein Leid zu? Das finde ich unfassbar schwierig, da einer Person also nicht nur apologetisch, sondern vor allem seelsorgerlich zu begegnen. Genau, da finde ich tatsächlich auch, dass es eine Entlastung zu wissen ist. Es kommt jetzt nicht irgendwie in erster Linie auf mich an, sondern es ist immer auch irgendwie Gott, der jetzt irgendwie mit im Gespräch ist. Und ich darf die Person auch irgendwie im Gebet Gott anvertrauen und irgendwie darauf hoffen, dass meine Antwort irgendwie oder wie ich der Person begegnet bin, dass es dem gerecht wird. Aber grundsätzlich, es ist jetzt nicht nur bei der Leitfrage, grundsätzlich eine persönliche Betroffenheit finde ich unfassbar schwer. zu beantworten. Vielleicht nochmal ein bisschen stärker in die Begründungsrichtung. Mir begegnen in apologetischen Gesprächen, die ich belausche, oft auch einen Haufen mittelmäßiger Argumente. Würdest du sagen, es gibt auch Fehler, die man in apologetischen Gesprächen machen kann? Ja, ich glaube, der größte Fehler ist tatsächlich, Recht haben zu wollen und nicht einzugestehen, dass es schwierige Fragen gibt und schlechte Argumente. Tatsächlich kann ich das auch gut nachvollziehen. Und ich glaube, dass es vielleicht so ein bisschen zurückkehrend zum Anfang zu diesem Vers. Rechenschaft ablegen ist halt irgendwie auch so ein Stück weit Zeugnis sein und ehrlich sein hat das für mich und Integrität steckt für mich dahinter. Und es geht nicht darum, einfach nur Recht zu haben und irgendwie ein Argument und eine Diskussion, eine Debatte zu gewinnen und eine andere Person Platz zu machen. Also ein bisschen intellektuelle Redlichkeit einfach von vorne rein. Das ist ein gutes Wort dafür, genau. Und ich glaube, da wo es für mich manchmal kippt, ist es, wenn ich das Gefühl habe, tatsächlich da geht es nicht darum, wirklich auch ehrlich, sich demütig unter eine Frage zu stellen, zu sagen, boah, ich kann da jetzt auch nur ein Stück weit das greifen und zu sagen, es gibt hier einen Argumentationsstrang, aber ich habe die Integrität und die Redlichkeit zu sagen, ich weiß nicht, ob das letztendlich recht hat. Also letztendlich bei allen Dingen, die ich auch durchdacht habe, die Wahrheit habe nicht ich, sondern die Wahrheit ist immer noch Jesus an sich und ich kenne die Wahrheit, aber ich habe sie nicht, ich kann sie nicht vereinnahmen und ich kann sie auch nicht für meine Zwecke so benutzen. Wie können wir uns als Christen zurüsten für solche Gespräche? Was können wir da beachten, dass wir eben in diese intellektuelle Unredlichkeit nicht reingeraten? Das ist eine gute, praktische Frage. Ich glaube, der Punkt ist vor allem, dass man sich selber bewusst wird, okay, ich habe jetzt nicht recht und es geht nicht darum, dass ich jetzt gewinne. Also das ist vielleicht so eine Einstellung, mit der man in ein Gespräch geht. Und das Zweite ist, dass man Gott wirklich bitten kann, lass mich die andere Person verstehen. Gib mir deinen Blick auf die Person. Gib mir deinen Blick, wie ich mit der Person umgehen kann. Und ich finde, das ist natürlich auch was, was man schulen kann. Ich finde es total spannend, mit diesem Blick mal die Evangelien zu lesen und zu überlegen, wie geht Jesus eigentlich im Gespräch mit einer anderen Person um? Was hat er für eine Haltung? Welche Art von Fragen stellt er? Wie lässt er sich auf die Person ein? Und ich glaube, das ist ein Stück weit auch eine Frage der Nachfolge. Wie lasse ich mich von Jesus schulen und guter Gesprächsgegenüber zu sein, einer anderen Person zu begegnen? Und ich glaube, dass man dann sich immer wieder von Jesus verändern lässt, dass man dann gar nicht vielleicht so in der Gefahr steht, dass man jetzt selber so recht behalten muss. Das ist das eine. Und das andere, sich auch wirklich immer wieder bewusst zu machen, ich kann Unrecht haben. Also bei allem logischen Denken, bei allem Bücher, die ich gelesen habe, ich habe nur ein Stück weit Blick auf die Welt. Ich habe mich die ganze Wahrheit erfasst. Ich muss auch nicht alles wissen. Ich kann auch zugeben und sagen, ja, ich verstehe das gerade noch nicht. Ich merke, dass es irgendwie noch nicht so das gute Argument ist. Das ist auch, glaube ich, ein gutes Zeugnis, wenn mir jemand wirklich gegenüber sitzt und der eine Frage hat und ich vermittle, du musst alle Fragen beantwortet haben, damit du Christ wirst, dann gibt es ein total unrealistisches Bild auf Christsein ab. Ich habe nicht alle Fragen beantwortet und ich glaube, manchmal ist es wirklich ehrlicher im Gespräch zu sagen, ich weiß es selber nicht. Oh, ich habe das gemerkt, da triffst du einen Punkt, den ich selber noch nicht durchdacht habe. Und das ist, glaube ich, manchmal vielleicht sogar besser, als dann irgendwie ein schlechtes Argument rauszuziehen. Und das ist eine Frage der Einstellung und auch ein Stück weit, wie man sich von Jesus auch verändern lässt. Um mit Menschen, die Jesus noch nicht kennen, in Berührung zu kommen, das setzt ja voraus, dass man aus der christlichen Bubble ein Stück weit rausgeht und das hast du ja auch gerade gesagt, mit Menschen aus anderen Weltanschauungen und Kulturen auch in Berührung zu kommen. Was würdest du sagen, sind da vielleicht Unterschiede zwischen Menschen mit grundlegend anderen Weltanschauungen und Christen, die mir irgendwie ja doch auch ein bisschen unseren eigenen Diskurs führen. Was sind da Übersetzungsleistungen, die man vielleicht auch erbringen muss? Vielleicht so auch ein praktisches Beispiel. Ich habe nach dem Studium direkt drei Jahre mit einer Kulturstiftung gearbeitet und da ist mir nochmal irgendwie im Nachhinein so bewusst geworden, ich habe ja sehr, sehr viel Zeit mit meinen Bürokollegen zum Beispiel verbracht. Und natürlich haben wir nicht jeden Tag irgendwie über große theologische Fragen diskutiert. Es gab immer mal wieder so Gespräche, wo es auch direkt darum ging. Und ich habe mich dann oft gefragt, was mache ich denn da für einen Unterschied als Christin, wenn ich jetzt nicht irgendwie jede Woche so irgendwie ein großes Gespräch habe. Und dann ist mir im Nachhinein irgendwie nochmal bewusst geworden, es geht auch viel darum, also wer man eigentlich ist. Also ein Stück weit ich bin in diesem Büro und ich bin ja ich und bin mit Jesus unterwegs, deswegen ist irgendwie, Jesus hat mich irgendwie auch schon verändert. Nicht, dass ich da jetzt alles richtig mache, aber das ist ja auch etwas. Das ist mir dann auch irgendwie in dieser Zeit bewusst geworden, dafür braucht es Übersetzungsleistungen. Also so wie ich mich verhalte, wenn ich irgendwie jetzt nicht mitmache bei irgendwelchen Lästereien oder wenn ich irgendwie mich integer verhalten möchte, dann braucht es auch Übersetzungsverhalten und Erklärungen, warum ich das tue. Und das ist, glaube ich, das, das mir einerseits total bewusst geworden ist, dass Menschen viel von uns mitbekommen und dass wir aber auch Mut haben können, jetzt nicht zu sagen, ich mache jetzt das und das, aber dass wir auch Leute fragen, warum verhältst du dich so oder was ist dir dabei wichtig und dass dann vielleicht auch manchmal Rückfragen kommen, wo wir selber im Gespräch sein können und sagen, ja, mir ist es wichtig, weil jeder Mensch ist für mich wertvoll und ich möchte jeden fair behandeln zum Beispiel. Also so ein christliches Weltbild. Das ist das eine. Und das andere ist, dass es vielleicht auch so eine grundsätzliche Frage der Hoffnungskommunikation, dass natürlich auch manchmal so Rückfragen gekommen sind, dass es dann total wichtig ist, dass man jetzt nicht einfach nur irgendwie sagt, ich gehe jetzt sonntags in den Gottesdienst und wir machen da Lobpreis. Ja, dann spüre ich die Präsenz des Heiligen Geistes. Und kommen vor den Thron Gottes. Ja, genau. Wir feiern das Lamm. Sondern dass es einfach auch Konzepte sind, mit denen Menschen irgendwie nicht so viel anfangen können. Ich habe da auch eine ganz konkrete Situation im Kopf. Einmal, das war, als ich dann von meinem früheren Arbeitgeber zu einem christlichen Arbeitgeber gewechselt bin. Und die Person irgendwie sehr kritisch da eingestellt war. Und so, hey, was macht ihr denn da? Und dann, ja, ich mache dann manchmal Andachten oder Predigen. Und so, hey, so richtig mit der Bibel? Und ich so, ja, genau, man kann ja die Bibel unterschiedlich auch benutzen. ja, aber das ist ja total gefährlich. Und an dem Punkt, also da war das Gespräch dann zu Ende, aber ich habe im Nachhinein gedacht, ich hätte da voll nachfragen müssen. Weil eigentlich, wenn sie Bibel hört, meint sie was komplett anderes, wie wenn ich das höre. Und das ist eigentlich, das hätte diese eine Frage noch gebraucht, was meinst du denn damit? Dass es oft ist, wenn wir so, also nicht nur jetzt so christliches Floskeln benutzen, aber so Konzepte wie Bibel oder wie Gottesdienst oder es gibt dieses böse Wort Evangelikal. Da haben Leute ganz, ganz andere Vorstellungen und von, als ich das vielleicht habe. Und da braucht es eine Erklärung. Ja, oder vielleicht auch so Sachen wie das Kreuz oder so theologische Konzepte, da braucht es eine Erklärung dazu, was ich damit meine. Und dass wir dann auf einer gleichen Augenhöhe über das Gleiche sprechen können. Weil das irgendwie auf meiner Erfahrung ist, wir reden aneinander vorbei und dann stockt das Gespräch. Also das war jetzt ein Negativbeispiel von mir, genau, weil ich nicht nachgefragt habe. Aber das ist oft diese eine Frage, was meinst du damit? Dass das eigentlich ein Gesprächsöffner ist. Und das von beiden Seiten natürlich, dass wir das manchmal vielleicht einfach selber, wenn wir darüber sprechen, erklären, aber wenn eine andere Person was meint oder wenn sie über vielleicht auch einen Vorteil über christlichen Glauben oder sowas oder irgendwie sagt, dass man dann einmal zurückfragt, was meinst du damit? Das habe ich mir seit dieser Situation angewöhnt. Ihr engaged ja jetzt offensichtlich als Institut irgendwie schon auch ein Stück weit in den akademischen Diskurs. Wie wird euch da begegnet? Vielleicht auch gerade in diesem Zusammenhang. Auf welche Offenheiten trefft ihr da, aber vielleicht auch auf welche Ressentiments? Genau, also es Es ist natürlich so, dass wir eingeladen werden jetzt von Studierendengruppen, also SMD-Gruppen, Campusgruppen oder auch Kirchen, die was im öffentlichen Raum machen. Und sie sind natürlich dann nochmal mehr genauso lokal vernetzt. Und da gibt es natürlich manchmal irgendwie vielleicht auch Vorurteile oder dass sie irgendwie vielleicht Probleme haben, einen Raum zu mieten. Und da kann ich eigentlich nur so ein bisschen aus meiner Vorponteszeit, so aus der Erfahrung reden, dass es da eigentlich immer total lohnenswert ist, im Gespräch zu sein und dass sich dann auch Türen öffnen. Und jetzt aus meinen Pontes-Tätigkeiten, genau, habe ich eigentlich meistens recht positive Erfahrungen an Unis und bin eigentlich total ermutigt meistens, wenn ich so an der Uni einen Vortrag mache. Genau, natürlich gibt es da Unterschiede, wie viele Leute kommen. Ich bin viel auch im Ostdeutschland unterwegs gewesen oder unterwegs. Und natürlich sind da irgendwie die Leute, die zu so einem Vortrag kommen, kleiner, weil so die Base an Christen natürlich kleiner ist. Und trotzdem bin ich immer wieder erstaunt, wer da so auftaucht, der vielleicht einen Flyer gesehen hatte, der eingeladen worden ist und der eigentlich wirklich neugierig ist, was es damit auf sich hat. Natürlich gibt es vielleicht so zwei Gruppen, Leute, die Vorurteile gegenüber Christen haben oder auch so christlichen Fragestellungen und dann gibt es vielleicht die andere Gruppe mittlerweile, die eigentlich so in so einem postchristlichen Zeitalter aufgewachsen sind. Also junge Leute, so Anfang 20, die gar keinen christlichen Hintergrund mehr haben, die auch vielleicht das erste Mal ja wirklich damit zu tun haben und die eigentlich oft sehr neugierig und offen sind. Für die das auch eine gute Erfahrung ist, wie ich das oft gefeedbackt bekomme, wenn da jemand steht und bereit ist, Antworten zu geben oder sich Fragen zu stellen, jetzt nicht einfach die perfekten Antworten zu bekommen, sondern sich wirklich offen Fragen zu stellen und auf Augenhöhe zu begeben für einen Dialog. Und das ist eigentlich immer was, was ich total schätze, dass das möglich ist in Deutschland und dass wir an den Unis in diesen Raum gehen dürfen und dass wir das auch vielleicht ein Stück weit auch vorleben können. In so einer Zeit, wo es halt immer schwieriger wird, irgendwie zueinander zu kommen, zu sagen, hey, ich bin als Christin, ich weiß, dass ich eine andere Weltanschauung habe als viele, aber ich gehe ganz offen auf euch zu und ich bin bereit dazu, einen Dialog zu führen. Und das ist eigentlich für alle Seiten meistens was total Positives ist, weil wir das zueinander finden. Und deswegen ist es für mich immer eigentlich total cool und bin immer total erstaunt, wen ich da so treffe, wer eigentlich manchmal auch gesagt hat, boah, ich bin eigentlich total froh, endlich mal jemanden zu haben, mit dem ich darüber diskutieren kann. Was würdest du dir wünschen, dass Christen mehr können? Was würdest du dir für die Christen in Deutschland zu dem Thema Apologetik wünschen? Das sind, glaube ich, wirklich die zwei Sachen. Also das eine ist wirklich Hoffnung und Freude. Also zu sagen, bei allen theologischen, christlichen Fragen, bei allen auch irgendwie großen Debatten, die man führt, die Hoffnung und die Freude und die gute Botschaft des Evangeliums nicht aus dem Blick zu verlieren und sich darauf zu fokussieren. Zu sagen, hey, das ist einfach total phänomenal, an was wir glauben dürfen, wie Gott sich uns offenbart hat und was er eigentlich für uns bereithält, nicht nur irgendwie in der nächsten Welt, sondern auch in dieser Welt. dass es wirklich was verändert und davon selbst ergriffen zu werden und davon einfach überzuströmen, also von der Hoffnung. Also das so als Zentrum, auch zu sagen, hey, das ist ja wirklich auch so die Kreuze und Auferstehung, dass es der Kern davon ist, das Gute, was Gott für die Menschen bereithält und das in den Blick zu nehmen. Und ich glaube, dass dann die anderen Themen, natürlich, die sind wichtig, über die man sich so austauscht, aber ich glaube, das ins Zentrum zu stellen, das verändert manchmal auch den Blick und es hilft uns auch irgendwie als Christen beieinander zu bleiben. Und das Zweite ist, das hängt vielleicht auch so ein bisschen mit zusammen, sich wirklich auch so verändern zu lassen, dass man anderen Menschen wirklich begegnet und sie so sieht, wie Jesus sie sieht und sich auf sie einlässt, wie Jesus sie sieht. Und das heißt, dass wir, glaube ich, da alle lernen können, noch bessere Fragensteller zu werden. Also Jesus hat super viele Fragen an Leute gestellt, dass wir lernen können, ja wirklich in anderen Menschen mit Liebe zu sehen und es auf sie einzulassen und wirklich zu fragen, hey, wenn Jesus jetzt an meiner Stelle hier stehen würde, wie würde er die Person lieben? Was würde er sehen? Was für Sehnsüchte würde er auch innerlich bewegt werden? Also es gibt ja so viele Stellen, wo steht, Jesus weinte, Jesus war innerlich bewegt über die Not der Menschen. Und das würde ich mir, glaube ich, noch mehr wünschen. Also gerade wenn Menschen mit einer anderen Einstellung zum Leben oder anderen Fragen uns gegenüber stellen, da wirklich nicht nur diese Fragen zu sehen und das, was uns trennt, sondern zu sehen, boah, da ist eine Person, die gebrochen ist oder die eine Sehnsucht hat. Und das wahrzunehmen und sich darauf einzulassen. Zum Abschluss noch, hättest du noch eine Buchempfehlung für Leute, die sich in diese Richtung gerne weiterbilden wollen? Ich glaube, ein ganz gutes Buch, was mich auch sehr begeistert hat vor einigen Jahren, war von Tim Keller. Glaube wozu? Religion im Zeitalter der Skepsis. Und er da so wirklich fragt, warum braucht es heute noch Religion? Er kommt genau von diesen existenziellen Sehnsüchten, die Menschen betreffen und geht dann in verschiedene Themen rein, in das Thema Identität, in das Thema Hoffnung und beleuchtet es so ein bisschen von dem, wie unsere westliche Welt tickt und was da so große Sehnsüchte sind. Und zeigt dann auch genau wirklich auch, was ist denn das Gute an der guten Nachricht. Das ist wirklich ein total lohnenswertes Buch, ist auf Deutsch auch mittlerweile genau erschienen. Es sind vielleicht so 10, 15 Jahre alt, weiß ich gerade gar nicht genau, aber finde ich nach wie vor ein total gutes Buch. Friederike, ich danke dir sehr für dieses Gespräch. Danke dir, hat Spaß gemacht. Ich freue mich auch jetzt noch mehr auf den Tag heute. Da gibt es doch jetzt einige klare Takeaways. Wir dürfen Hoffnungskommunikatoren sein. Wir können unsere Hoffnung bezeugen. Und dann müssen unsere Antworten vielleicht gar nicht immer so brillant sein. Denn oft geht es vielmehr um die Übersetzung als um theologisch hervorragende Erkenntnisse. Und wie alles funktioniert auch Apologetik besser, wenn wir sie uns bei Jesus abschauen. Wer das Thema noch ein bisschen vertiefen möchte, sei auf den verlinkten Artikel aus unserem Magazin, dem Salzkorn, verwiesen. Und wer die UJC, das gemeinsame Leben unter Christen und unsere apologetische Arbeit näher kennenlernen will, der sei herzlich eingeladen, uns zu besuchen. Vielen Dank fürs Zuhören. Bis zur nächsten Folge. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!